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Die Geschichte des Songshan Shaolin Tempels in China.

Shaolin bedeutet übersetzt “Junger Wald”, was auf das den Tempel umgebende Waldgebiet zurückzuführen ist.

Geographisch liegt der legendäre Shaolin Tempel am Fuße des heiligen Songshan Gebirges in der nordchinesischen Provinz Henan, etwa 750km südlich von Beijing (Peking). Die nächstgelegene größere Stadt heißt Dengfeng.

Das Kloster wurde im Jahr 495 n.Chr. vom chinesischen Kaiser Xiaowen für den indischen Mönch Batuo erbaut und ist der Ursprungsort für den Chan (=Zen) Buddhismus sowie die Wiege der asiatischen Kampfkünste.

Im Jahre 527 n.Chr. kam ein anderer indischer Mönch, Bodhidharma (auch bekannt als Damo oder Pu Ti Ta Mo), 28. Nachkomme des historischen Buddha Shakyamuni, nach Shaolin und schaffte die inhaltlichen Grundlagen für den heute so bekannten Tempel. Er führte die Meditation und eine Reihe von Körperübungen (Qi Gong, Yi Jin Jing und Xi Sui Jing) ein, aus denen dann später das heute so bekannte Kung Fu entstand. Er gilt daher als der Gründer des Chan-Buddhismus und des Shaolin Kung Fu. Von da an wurden seine Lehren von seinen chinesischen Schülern stetig weiterentwickelt und vervollständigt. Das Praktizieren von Shaolin Kung Fu im Zusammenhang mit dem Buddhismus und der Heilmedizin ist für sie ein Weg zur Selbsterkenntnis.

Der Legende nach meditierte Bodhidharma 9 Jahre lang in einer Höhle (Damo-Höhle) auf einem Berg oberhalb des Shaolin Tempels gegen eine Wand. Weil er dabei immer wieder einschlief, riss er sich die Augenlieder ab und warf sie hinter sich. Dort wo die Augenlieder auf dem Boden landeten, wuchs der erste Teestrauch. Die Blätter dieses Teestrauches haben tatsächlich die Form von Augenliedern.

Der Shaolin Tempel ist bis dato der einzige Tempel innerhalb Chinas, der Kampfmönche hat. Der Prinz Li Shimin, später wurde er auch zum Kaiser gekrönt, erteilte dem Kloster aus Dankbarkeit eine Sondergenehmigung, dass ganz offiziell Kampfmönche im Kloster leben durften, da es Shaolin Mönche waren, die ihn aus feindlicher Gefangenschaft befreit hatten. So kam es dazu, dass sich der Tempel in der ersten Zeit der Tang-Dynastie (618 – 714) zu einer buddhistischen Hochburg in China mit über 2.000 Mönchen entwickelte. Während dieser Zeit kam es dann zur Verbreitung des Chan-Buddhismus in ganz China und Ostasien, wie unter anderem auch in Japan (Zen-Buddhismus). Während der Ming-Dynastie (1368 – 1644) erlebte die Shaolin Kultur einen weiteren enormen Aufschwung. Zu jener Zeit lebten sogar über 2.500 Mönche im Tempel.

Der Shaolin Tempel wurde in seiner langjährigen Geschichte mehrfach zerstört und immer wieder aufgebaut. Wie z.B. durch die während der Qing-Dynastie (1644 – 1911) regierenden Mandschu, die in den Kampfmönchen des Shaolin Tempels eine große Gefahr sahen. Das Kloster wurde durch die zahlenmäßig weit überlegenen Mandschus bis auf die Grundmauern niedergebrannt, wobei viele Mönche ums Leben kamen. Die Überlebenden flüchteten in alle Winde. Die letzte Zerstörung des Klosters erfolgte im Jahre 1928, als verschiedene Kriegsfürsten ihre Streitigkeiten auf dem Gebiet des Tempels ausfochten. Dabei ging ein großer Teil der religiösen Kunstschätze und Schriften des Tempels verloren, und der Tempel wurde nur in kleinen Teilen wieder aufgebaut.

Der Shaolin Tempel blüht heute als buddhistisches- und Kampfkunstzentrum wieder auf. Mit seiner Heiligkeit, dem ehrwürdigen Großmeister Shi Yong Xin, als 30. Abt des Shaolin Tempels seit dessen Gründung im Jahre 495 n.Chr., ist der Tempel und dessen Kultur heute weit über die Landesgrenzen Chinas hinaus bekannt und zieht wie ein Magnet immer mehr Anhänger aus aller Welt an.

Die Shaolin Tugenden (Wu De)

Die Geschichte des Songshan Shaolin Tempels in China.

Shaolin bedeutet übersetzt “Junger Wald”, was auf das den Tempel umgebende Waldgebiet zurückzuführen ist.

Geographisch liegt der legendäre Shaolin Tempel am Fuße des heiligen Songshan Gebirges in der nordchinesischen Provinz Henan, etwa 750km südlich von Beijing (Peking). Die nächstgelegene größere Stadt heißt Dengfeng.

Das Kloster wurde im Jahr 495 n.Chr. vom chinesischen Kaiser Xiaowen für den indischen Mönch Batuo erbaut und ist der Ursprungsort für den Chan (=Zen) Buddhismus sowie die Wiege der asiatischen Kampfkünste.

Im Jahre 527 n.Chr. kam ein anderer indischer Mönch, Bodhidharma (auch bekannt als Damo oder Pu Ti Ta Mo), 28. Nachkomme des historischen Buddha Shakyamuni, nach Shaolin und schaffte die inhaltlichen Grundlagen für den heute so bekannten Tempel. Er führte die Meditation und eine Reihe von Körperübungen (Qi Gong, Yi Jin Jing und Xi Sui Jing) ein, aus denen dann später das heute so bekannte Kung Fu entstand. Er gilt daher als der Gründer des Chan-Buddhismus und des Shaolin Kung Fu. Von da an wurden seine Lehren von seinen chinesischen Schülern stetig weiterentwickelt und vervollständigt. Das Praktizieren von Shaolin Kung Fu im Zusammenhang mit dem Buddhismus und der Heilmedizin ist für sie ein Weg zur Selbsterkenntnis.

Der Legende nach meditierte Bodhidharma 9 Jahre lang in einer Höhle (Damo-Höhle) auf einem Berg oberhalb des Shaolin Tempels gegen eine Wand. Weil er dabei immer wieder einschlief, riss er sich die Augenlieder ab und warf sie hinter sich. Dort wo die Augenlieder auf dem Boden landeten, wuchs der erste Teestrauch. Die Blätter dieses Teestrauches haben tatsächlich die Form von Augenliedern.

Der Shaolin Tempel ist bis dato der einzige Tempel innerhalb Chinas, der Kampfmönche hat. Der Prinz Li Shimin, später wurde er auch zum Kaiser gekrönt, erteilte dem Kloster aus Dankbarkeit eine Sondergenehmigung, dass ganz offiziell Kampfmönche im Kloster leben durften, da es Shaolin Mönche waren, die ihn aus feindlicher Gefangenschaft befreit hatten. So kam es dazu, dass sich der Tempel in der ersten Zeit der Tang-Dynastie (618 – 714) zu einer buddhistischen Hochburg in China mit über 2.000 Mönchen entwickelte. Während dieser Zeit kam es dann zur Verbreitung des Chan-Buddhismus in ganz China und Ostasien, wie unter anderem auch in Japan (Zen-Buddhismus). Während der Ming-Dynastie (1368 – 1644) erlebte die Shaolin Kultur einen weiteren enormen Aufschwung. Zu jener Zeit lebten sogar über 2.500 Mönche im Tempel.

Der Shaolin Tempel wurde in seiner langjährigen Geschichte mehrfach zerstört und immer wieder aufgebaut. Wie z.B. durch die während der Qing-Dynastie (1644 – 1911) regierenden Mandschu, die in den Kampfmönchen des Shaolin Tempels eine große Gefahr sahen. Das Kloster wurde durch die zahlenmäßig weit überlegenen Mandschus bis auf die Grundmauern niedergebrannt, wobei viele Mönche ums Leben kamen. Die Überlebenden flüchteten in alle Winde. Die letzte Zerstörung des Klosters erfolgte im Jahre 1928, als verschiedene Kriegsfürsten ihre Streitigkeiten auf dem Gebiet des Tempels ausfochten. Dabei ging ein großer Teil der religiösen Kunstschätze und Schriften des Tempels verloren, und der Tempel wurde nur in kleinen Teilen wieder aufgebaut.

Der Shaolin Tempel blüht heute als buddhistisches- und Kampfkunstzentrum wieder auf. Mit seiner Heiligkeit, dem ehrwürdigen Großmeister Shi Yong Xin, als 30. Abt des Shaolin Tempels seit dessen Gründung im Jahre 495 n.Chr., ist der Tempel und dessen Kultur heute weit über die Landesgrenzen Chinas hinaus bekannt und zieht wie ein Magnet immer mehr Anhänger aus aller Welt an.

Die Shaolin Tugenden (Wu De)

Barmherzigkeit

Die Barmherzigkeit ist eine wichtige Eigenschaft des menschlichen Charakters – eine barmherzige Person öffnet ihr Herz fremder Not - und ist eine der Haupttugenden und Pflichten des Buddhismus wie auch des Wǔ Dé, die es zu kultivieren gilt. Im Buddhismus wird die Barmherzigkeit üblicherweise als Mitgefühl bezeichnet und ist im Kern das Ergebnis meditativer Einsicht und Erlebens. Voraussetzung dafür ist die Achtung vor dem Leben, da diese zur Achtung vor Mitmenschen führt. So hat der wahre Kämpfer, wenngleich sein Körper einer gefährlichen Waffe ähnelt, dennoch ein friedvolles, barmherziges Herz.

Selbstbeherrschung

Selbstbeherrschung ist notwendig für einen Kämpfer und für einen Meister, um sich niemals zu einem unnötigen Kampf provozieren zu lassen, um einen unausweichlichen Kampf zu gewinnen und um im Ernstfall das notwendige Maß der Selbstverteidigung niemals zu überschreiten. Selbstbeherrschung ist aber auch beim Erlernen der Kampfkünste unabdingbar, um diese überhaupt meistern zu können. Nur mit strenger Disziplin und Unnachgiebigkeit gegen uns selbst können wir das Beste aus uns herausholen und das höchste Ziel erreichen.

Bescheidenheit

Bescheidenheit zeichnet einen Schüler der Kampfkünste im Shaolin Tempel aus. Prahlerei ist ihm fremd. Er bringt den Lehrern und den Leitern des Tempels Respekt entgegen und ordnet sich in die Hierarchie des Tempels unter. Er übernimmt die Aufgaben, die ihm zugedacht werden, und führt sie mit all seiner Kraft aus. Alles was er tut, tut er mit ganzem Herzen. Bescheidenheit befähigt ihn dazu, sich niemals zu überschätzen und seinen Gegner niemals zu unterschätzen.

Demut

Demut kann nur entstehen, wenn man bereit ist, seinen Stolz zu kontrollieren und manchmal auch zu überwinden. Die Befriedigung der eigenen Wünsche ist nicht über alles andere zu stellen. Meisterschüler des Shaolin Tempels stellen die Bedürfnisse und Erfordernisse des Tempels über ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse.

Achtung

Achtung ist die Grundlage aller Beziehungen zu Menschen, Tieren und allen Dingen. Dazu gehört auch die Achtung vor sich selbst. Im Umgang mit allen Dingen soll ein Schüler Respekt zeigen. Wer keinen Respekt zeigt gegenüber den Lehren und der Leitung des Shaolin Tempels, wird von ihnen auch nicht weiter in den Künsten voran gebracht werden. Achtung zeigt sich auch in der Einhaltung der Regeln und der Etikette. Das ist die Basis, auf der die Gemeinschaft des Shaolin Tempels funktioniert.

Rechtschaffenheit

Rechtschaffenheit ist eine Lebenseinstellung und besagt, dass man das was man für richtig hält, auch tut und das, was man für nicht richtig hält, auch nicht tut. Hierbei sind kulturelle und gesellschaftliche Maßstäbe nicht so entscheidend, wie der Respekt vor allen Menschen und Wesen und ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein. Verantwortung für die eigenen Handlungen zu übernehmen, wird von jedem Shaolin Schüler erwartet.

Vertrauen

Vertrauen umfasst auch, vertrauenswürdig zu sein und sich selbst vertrauen zu können. Jeder Shaolin Schüler sollte eine Persönlichkeit entwickeln, der man vorbehaltlos vertrauen kann. Vertrauen ist die Basis jeder echten Freundschaft. Vertrauen ist auch die Basis der Gemeinschaft des Shaolin Tempels. Die Schüler sollen ihren Lehrern und Meistern und der Leitung des Tempels vertrauen, und die Leitung des Tempels und die Meister müssen den Schülern vertrauen können.

Loyalität

Loyalität ist die Basis von Vertrauen und jeder Beziehung innerhalb der Gemeinschaft des Shaolin Tempels. Loyalität ist unter Umständen die wichtigste aller Tugenden der Handlung. Loyalität bedeutet, sich zu den Werten des Shaolin Tempels zu bekennen.

Wille

Ein wichtiges Ziel des Shaolin Tempels ist es, bei seinen Schülern durch die Kampfkünste einen starken Willen zu entwickeln. Das ist notwendig, damit der Schüler seine Ziele nicht aus den Augen verliert und intensiv die Künste studiert. Ein eiserner Wille, den zu haben von Vorteil ist, darf jedoch nicht zum Nachteil der anderen Angehörigen des Tempels oder des Tempels selbst eingesetzt werden. Er sollte auch nicht anderen Menschen zum Nachteil gereichen.

Ausdauer

Ausdauer bedeutet, unablässig zu üben und zu trainieren. Das gilt sowohl für die physischen als auch für die mentalen Fähigkeiten, die der Schüler im Shaolin Tempel entwickelt. Ausdauer ist notwendig, um sich in der Kunst und in allen Dingen zu verbessern. Ein Angehöriger des Shaolin Tempels hört niemals damit auf, mit Ausdauer an sich zu arbeiten.

Beharrlichkeit

Beharrlichkeit bedeutet, auf das Ziel hinzuarbeiten, etwas zu erlernen. Beharrlichkeit ist es, die den Schüler dazu befähigt, immer wieder zu versuchen, Fehler zu korrigieren und einmal Erlerntes immer wieder auf Fehler zu untersuchen, um diese zu vermeiden. Beharrlichkeit ist es, die einen Shaolin Schüler niemals darin müde werden lässt, sich zu verbessern.

Geduld

Geduld ist die Tugend, die den Schüler befähigt, auch dann weiterzumachen, wenn er den Sinn dessen, was er tut, noch nicht erkennt und wenn ihm das Ziel unerreichbar erscheint. Geduld ist es, die ihn befähigt, ständig an seinem Fortschritt zu trainieren, auch wenn man ihn noch nicht erkennen kann und solange an sich zu arbeiten, bis er wahre Meisterschaft erreicht. Geduld ist eine der wichtigsten Tugenden für den Schüler, um richtig und korrekt zu lernen und für den Lehrer, um den Schüler anzuleiten und ihm das Wissen mit Sorgfalt richtig zu vermitteln.

Mut

Mut ist notwendig, um die Kampfkünste zu erlernen und um in schwierigen Situationen richtig zu handeln. Schüler des Shaolin Tempels arbeiten beständig an ihrem Mut. Dieser Mut ist aber nicht mit dem blinden Mut zu verwechseln, der seinen Ursprung in unkontrollierten Gefühlen, Dummheit oder Angst hat. Mut bedeutet nicht die Abwesenheit von Angst, sondern das Überwinden derselben.

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